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UNTERHALTUNG

Wenn Liebe zur Jagd wird: Samuel L. Jackson und Eva Green spielen ein Ehepaar, das sich gegenseitig umbringen will

Was kann gefährlicher sein als ein Ehepaar, das sich nicht mehr liebt? Ein Ehepaar, das die Schwachstellen des jeweils anderen genau kennt.

Was kann gefährlicher sein als ein Ehepaar, das sich nicht mehr liebt? Ein Ehepaar, das die Schwachstellen des jeweils anderen genau kennt.

Auf dieser Idee basiert der neue Krimi-Thriller „JUST PLAY DEAD“ von Martin Campbell, dem Regisseur von „Casino Royale“. In den Hauptrollen sind Samuel L. Jackson und Eva Green zu sehen – und ihr Ehekonflikt entwickelt sich schon bald zu einem tödlichen Spiel.

30 Tage bis zur Katastrophe

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Jack und Nora Wolfe, ein Ehepaar, dessen Leben schon lange nicht mehr perfekt aussieht.

Jack lebt von illegal erworbenem Geld. Das Problem: Finanzielle Machenschaften holen früher oder später selbst die vorsichtigsten Menschen ein. Nun eröffnet Jack seiner Frau, dass ihnen nur noch 30 Tage bleiben, bevor die Situation möglicherweise im Gefängnis endet.

Die Lösung scheint zunächst offensichtlich: Sie müssen einen Plan entwickeln, um einer Bestrafung zu entgehen.

Jack schlägt vor, seinen eigenen Tod vorzutäuschen.

Und genau hier nimmt die Geschichte eine scharfe Wendung.

Nora kommt zu dem Schluss: Wenn ihr Mann ihr schon die Möglichkeit bietet, ihn loszuwerden, warum sollte sie überhaupt noch nach den vereinbarten Regeln spielen?

Sie will aus dem vorgetäuschten Mord einen echten machen.

Der gefährlichste Mensch ist der, der dich am besten kennt

In einem guten Thriller kann der Mörder ein Fremder, ein Psychopath oder ein mysteriöser Verfolger sein.

Doch was passiert, wenn dein potenzieller Mörder die Person ist, mit der du unter einem Dach lebst?

Nora kennt Jack. Sie kennt seine Gewohnheiten, seine Ängste, seine Schwächen und seine Reaktionen. Er wiederum versteht ihren Charakter genau.

Deshalb dürfte das Spiel zwischen den beiden deutlich raffinierter werden als ein gewöhnlicher Kampf zwischen Held und Verbrecher.

Hier kann jedes Gespräch eine Falle sein.

Jede Geste kann Teil eines Plans sein.

Und jeder Streit könnte in Wahrheit gar kein Streit sein, sondern eine Probe für einen späteren Mord.

Samuel L. Jackson gegen Eva Green – das perfekte Duo für diese Geschichte

Für Samuel L. Jackson wirkt die Rolle eines Mannes, der im Zentrum einer kriminellen Geschichte gefangen ist, beinahe selbstverständlich.

Eva Green bringt dagegen eine völlig andere Energie in die Konfrontation. Ihre Figuren besitzen häufig etwas Geheimnisvolles, eine starke innere Präsenz und die Fähigkeit, ihre wahren Absichten zu verbergen.

Gemeinsam könnten die beiden aus einer klassischen Kriminalgeschichte ein echtes psychologisches Duell machen.

Und es gibt noch ein interessantes Detail: Jackson und Green haben bereits gemeinsam vor der Kamera gestanden. Das Publikum konnte sie zuvor im Film „Die Insel der besonderen Kinder“ sehen.

Nun bekommt ihre Zusammenarbeit auf der Leinwand ein deutlich gefährlicheres Drehbuch.

Hier geht es nicht einfach darum, wer gut und wer böse ist

Das Spannendste an der Geschichte der Wolfes ist ihre moralische Ambivalenz.

Jack ist kein unschuldiges Opfer. Er selbst hat seine Familie in Schwierigkeiten mit illegalem Geld hineingezogen.

Und Nora versucht nicht einfach nur, sich zu retten, als sie die Möglichkeit entdeckt, ihren Mann loszuwerden – sie beschließt, die Situation zu ihrem eigenen Vorteil zu nutzen.

Dem Zuschauer bleibt deshalb nur, aufmerksam zuzusehen und sich zu fragen: Wer wird den anderen austricksen?

Und vor allem: Wer wird zuerst erkennen, dass der andere längst aufgehört hat, nach den vereinbarten Regeln zu spielen?

Der Regisseur weiß, wie man Spannung erzeugt

Für den Film zeichnet Martin Campbell verantwortlich, der Regisseur von „Casino Royale“. Seine Bond-Version zeigte einst eindrucksvoll, wie sich Action mit Spannung und psychologischem Drama verbinden lässt.

Bei „JUST PLAY DEAD“ setzt Campbell jedoch nicht ausschließlich auf die kriminelle Intrige.

Das Konzept basiert vor allem auf dem allmählichen Zerfall des Vertrauens zwischen zwei Menschen, die einander besser kennen als jeder andere.

Und das bedeutet: Die Gefahr kann buchstäblich jederzeit auftauchen.

30 Tage. Eine Ehe. Und ein ziemlich schlechter Plan

Der Film verspricht eine Mischung aus Krimi-Thriller, schwarzem Humor, Familiendrama und einem gnadenlosen Kampf ums Überleben.

Zum Cast gehören außerdem Jason Fernandez, Ony Makene und María Pedraza. Das Drehbuch stammt von Dan Gordon, der unter anderem für seine Arbeit an „Rambo: Last Blood“ bekannt ist.

„JUST PLAY DEAD“ soll am 3. September in die Kinos kommen.

Und wenn der Trailer tatsächlich den Ton des gesamten Films vorgibt, erwartet das Publikum ein ebenso simples wie gefährliches Dilemma: Was machst du, wenn die Person, die du töten wolltest, beschließt, genau dasselbe mit dir zu tun?

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