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Kristen Stewart: Ehrlichkeit, die die Branche erschreckt — und Frauen inspiriert

Kristen Stewart weiß genau, wann ein Satz herausrutscht — und man sofort versteht: Morgen wird er überall zitiert werden. „Aber es ist die Wahrheit“, sagt sie ruhig zu Regisseur Olivier Assayas in ihrem offenen Interview für CULTURED. Und genau das ist Kristen. Ohne künstlichen Glamour, ohne Kanten zu glätten, ohne „bequem“ sein zu wollen.

Kristen Stewart weiß genau, wann ein Satz herausrutscht — und man sofort versteht: Morgen wird er überall zitiert werden. „Aber es ist die Wahrheit“, sagt sie ruhig zu Regisseur Olivier Assayas in ihrem offenen Interview für CULTURED. Und genau das ist Kristen. Ohne künstlichen Glamour, ohne Kanten zu glätten, ohne „bequem“ sein zu wollen.

Abseits von Twilight und großen Hollywood-Projekten hat Stewart über Jahre hinweg eine Indie-Karriere aufgebaut, wählte komplexe Rollen und unkonventionelle Drehbücher. Ihr Weg dreht sich nicht um Sicherheit, sondern um Sinn. Deshalb ist ihr Regiedebüt „The Chronology of Water“ ein persönliches und intensives Statement geworden.

Das Projekt hing fast zehn Jahre in der Schwebe. Die Verfilmung der Memoiren der Schwimmerin Lidia Yuknavitch behandelt ein Trauma, das nicht mit der Zeit verschwindet. Einen Schmerz, den die Branche lieber ignoriert. Stewart gibt offen zu: In Hollywood wurde ihr immer wieder „Nein“ gesagt. Nicht, weil der Film schwach wäre, sondern weil er zu ehrlich war.

Schließlich musste sie die Finanzierung in Europa suchen. Eine symbolische Entscheidung: Dort, wo Risiko noch als Wert geschätzt wird, wurde ihre Stimme gehört.

Kristen verlässt ihren Beruf nicht — sie erweitert dessen Grenzen. Vor ihr liegen Rollen, die erneut Erwartungen brechen:

ihre erste Komödie in einem Film, den ihre Ehefrau Dylan Meyer inszeniert,
ihre erste Fernsehserie, in der sie eine Astronautin auf einer der ersten diversifizierten NASA-Missionen spielt,
ein Drama über komplizierte familiäre Beziehungen vor dem Hintergrund von Paris.
Dies ist keine bloße Liste von Projekten. Es ist ein Manifest für die Freiheit der Wahl.

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