Es sieht ganz danach aus, als hätte die Modewelt einen neuen Namen, den man im Auge behalten sollte. Die 16-jährige Léonie Cassel, jüngste Tochter von Monica Bellucci und Vincent Cassel, ist die Protagonistin der neuen Ausgabe des französischen Magazins Numéro — und ihr erstes großes Fashion-Shooting wirkt bereits wie eine ernsthafte Ansage für die Zukunft.
Es sieht ganz danach aus, als hätte die Modewelt einen neuen Namen, den man im Auge behalten sollte. Die 16-jährige Léonie Cassel, jüngste Tochter von Monica Bellucci und Vincent Cassel, ist die Protagonistin der neuen Ausgabe des französischen Magazins Numéro — und ihr erstes großes Fashion-Shooting wirkt bereits wie eine ernsthafte Ansage für die Zukunft.
Léonie ziert das Cover und ist in einer umfangreichen Fotostrecke zu sehen, für die sie Looks von Dior aus der Feder von Jonathan Anderson trägt. Während ihre berühmten Eltern einst zu Symbolen filmischer Ausstrahlung wurden, entwickelt ihre jüngste Tochter nun Schritt für Schritt ihre eigene Geschichte — diesmal in der Sprache der Mode.
Für das Shooting haben die Stylisten Looks gewählt, die alles andere als unauffällig sind.
Léonie posiert in spektakulären asymmetrischen Dior-Kleidern, in denen klassische Eleganz auf mutigere und moderne Silhouetten trifft. Ungewöhnliche Schnittlinien, freiliegende Hautpartien und komplexe geometrische Formen vermitteln das Bild einer jungen Frau mit ausgeprägtem Charakter — obwohl die Protagonistin des Shootings gerade einmal 16 Jahre alt ist.
Besonders eindrucksvoll ist ein langes Lederkleid mit einem hohen Schlitz an der Vorderseite. Es verleiht der Fotostrecke eine beinahe filmische Dramatik und unterstreicht zugleich ihre zentrale Idee: Léonie ist längst nicht mehr nur die «Tochter berühmter Eltern», sondern entwickelt sich zu einer eigenständigen Persönlichkeit in der Modewelt.
Ein weiterer Look setzt auf einen schwarzen Trenchcoat mit auffälliger roter Blumenstickerei. Eine Maske über dem Gesicht vervollständigt das Styling und verleiht den Bildern eine geheimnisvolle, leicht surrealistische Atmosphäre.
Wenn es um Léonie geht, lässt sich der familiäre Hintergrund kaum ausblenden.
Ihre Mutter, Monica Bellucci, gehört seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Frauen des europäischen Kinos und der Modewelt. Ihr Vater, Vincent Cassel, blickt ebenfalls auf eine bemerkenswerte Filmkarriere zurück.
Entsprechend zieht Léonies Auftritt vor der Kamera automatisch mehr Aufmerksamkeit auf sich als das Debüt eines bislang unbekannten Nachwuchsmodels.
Doch genau hier wird die Geschichte interessant.
Ein berühmter Nachname kann Türen öffnen. Eine Karriere in der Branche kann er jedoch nicht allein aufbauen. Gemessen an ihren ersten Schritten in der Mode scheint Léonie bereit zu sein, nach und nach ihre eigene Identität zu entwickeln, anstatt lediglich die Ästhetik ihrer Eltern zu wiederholen.
Léonie hat bereits über ihre beruflichen Ambitionen gesprochen, die weit über eine Modelkarriere hinausgehen.
Die junge Protagonistin sieht sich sowohl als Model als auch als Schauspielerin. Und das überrascht kaum: In ihrem Fall sind Mode und Kino seit ihrer Kindheit eng miteinander verbunden.
Vor der Kamera wirkt sie natürlich, während das Shooting für Numéro nicht nur ihre äußere Erscheinung, sondern auch ihr Gespür für unterschiedliche Looks zeigt. Heute eine strenge schwarze Silhouette, morgen dramatisches Leder und danach eine romantische rote Stickerei.
Bei einem Fashion-Shooting reicht es nicht aus, einfach nur «gut auszusehen». Man muss in der Lage sein, die Stimmung eines Bildes zu verändern.
Und Léonie beginnt bereits, genau das zu zeigen.

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