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7 Sätze, die nach einem Streit das Sexleben zerstören können: Sag sie nicht, wenn du eure Nähe bewahren möchtest

Streit gehört selbst zu den glücklichsten Beziehungen dazu. Und das ist völlig normal: Zwei Menschen können nicht immer einer Meinung sein. Doch manche Worte hinterlassen tiefere Wunden als der Streit selbst. Ihr könnt euch nach einer Stunde versöhnen – und trotzdem kann die Lust auf Umarmungen, Küsse oder Sex für Tage oder sogar Wochen verschwinden.

Streit gehört selbst zu den glücklichsten Beziehungen dazu. Und das ist völlig normal: Zwei Menschen können nicht immer einer Meinung sein. Doch manche Worte hinterlassen tiefere Wunden als der Streit selbst. Ihr könnt euch nach einer Stunde versöhnen – und trotzdem kann die Lust auf Umarmungen, Küsse oder Sex für Tage oder sogar Wochen verschwinden.

Das Paradoxe daran: Die meisten dieser Sätze haben mit Sex überhaupt nichts zu tun. Sie treffen das Gefühl von Sicherheit, Anziehung und Vertrauen – genau die Dinge, aus denen echte Intimität entsteht.

Hier sind sieben Aussagen, die aus jedem Streit verschwinden sollten.

„Du kümmerst dich überhaupt nicht mehr um dich. Du siehst schrecklich aus.“

Das ist einer der schmerzhaftesten Angriffe – ein Angriff auf das Aussehen.

Selbst wenn sich dein Partner oder deine Partnerin wirklich verändert hat oder du es nur aus Wut gesagt hast, werden diese Worte kaum vergessen. Die meisten Menschen sehen ihre vermeintlichen Makel ohnehin jeden Tag im Spiegel. Wenn ausgerechnet der geliebte Mensch diese Ängste bestätigt, leidet das Selbstbewusstsein – und damit oft auch das Gefühl, begehrenswert zu sein.

Nach solchen Worten schämen sich viele für ihren Körper: Sie machen das Licht aus, verstecken sich unter der Decke und meiden Intimität.

Was stattdessen sagen? Sprich über deine Sorgen, ohne den anderen herabzusetzen: „Ich mache mir Sorgen um dich“ oder „Ich habe das Gefühl, dass du in letzter Zeit sehr erschöpft bist.“

„Es ekelt mich, überhaupt neben dir zu stehen.“

Manchmal rutscht dieser Satz im Affekt heraus und ist gar nicht wörtlich gemeint. Doch das Gehirn speichert ihn genau so.

Es ist schwer, sich vor jemandem auszuziehen, der gesagt hat, dass man Ekel auslöst. Selbst nach hundert Entschuldigungen bleibt der Gedanke: „Vielleicht meint er oder sie das wirklich.“

Demütigung entfacht nur selten Leidenschaft.

„Du willst von mir doch nur Sex.“

Dieser Satz klingt wie ein Vorwurf.

Oft beginnt der Partner danach, jede Annäherung zu vermeiden. Nicht weil das Verlangen verschwunden ist, sondern weil die Angst wächst, wieder missverstanden zu werden.

So wird Intimität zu einem Ort, an dem jeder Schritt unsicher wirkt.

Besser wäre: „Mir fehlt im Moment deine Aufmerksamkeit – nicht nur im Bett.“

„Ich will von dir doch nur Sex.“

Die umgekehrte Variante ist genauso verletzend.

Mit solchen Worten wird ein Mensch auf eine Funktion reduziert: nicht mehr Partner oder Partnerin, sondern ein Mittel zur Bedürfnisbefriedigung. Dann stellt sich unweigerlich die Frage: „Werde ich überhaupt geliebt oder nur benutzt?“

Sexuelles Verlangen hängt eng mit dem Gefühl zusammen, wertgeschätzt zu werden. Geht dieses Gefühl verloren, schwindet oft auch die Lust.

„Mit jedem anderen wäre ich glücklicher als mit dir.“

Das ist kein Angriff mehr auf ein Verhalten, sondern auf die ganze Person.

Nach so einer Aussage fällt es schwer, nicht zu denken: „Wenn ich so schlimm bin, warum sind wir überhaupt noch zusammen?“ Selbst wenn die Beziehung weitergeht, wird Intimität oft kühl oder erzwungen.

Niemand möchte das Gefühl haben, nur ertragen zu werden.

„Das liegt alles an deiner Kindheit…“

Vertrauen gehört zu den attraktivsten Dingen in einer Beziehung.

Wenn dein Partner oder deine Partnerin dir von Verletzungen, Ängsten oder beschämenden Erlebnissen erzählt, dann nicht, damit du sie eines Tages im Streit gegen ihn oder sie verwendest.

Die Verletzlichkeit eines Menschen gegen ihn einzusetzen bedeutet zu zeigen, dass Ehrlichkeit bei dir nicht sicher ist. Und ohne dieses Gefühl ist tiefe Intimität kaum möglich.

„Dann sollten wir uns eben trennen.“

Wenn das eine echte Entscheidung ist, sollte sie ernsthaft besprochen werden.

Wird Trennung jedoch bei jedem Streit zur Drohung, lebt der Partner in ständiger Unsicherheit. Heute seid ihr zusammen, morgen vielleicht nicht mehr.

Sex braucht nicht nur Leidenschaft, sondern auch das Gefühl, dass die Beziehung den nächsten Konflikt übersteht.

Besser wäre: „Im Moment tut es mir sehr weh, aber ich möchte gemeinsam eine Lösung finden.“

7 Sätze, die nach einem Streit das Sexleben zerstören können: Sag sie nicht, wenn du eure Nähe bewahren möchtest
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