Online-Frauenmagazin

STERNE

Nach dem Sturm: Wie Olivia Wilde die Kontrolle über ihre eigene Geschichte zurückgewann

Manchmal besteht der mutigste Schritt nicht darin, laut auf sich aufmerksam zu machen, sondern einfach zu verschwinden.Genau das tat Olivia Wilde. Nachdem ihr vorheriger Film und ihr Privatleben zum Gegenstand unzähliger Schlagzeilen, Diskussionen und öffentlicher Analysen geworden waren, zog sich die Schauspielerin und Regisseurin nahezu vollständig aus der Öffentlichkeit zurück. Es schien, als wüsste die Welt bereits alles über sie. Tatsächlich wusste sie das Wichtigste nicht: Das bedeutendste Kapitel ihrer Geschichte hatte noch gar nicht begonnen.

Manchmal besteht der mutigste Schritt nicht darin, laut auf sich aufmerksam zu machen, sondern einfach zu verschwinden.

Genau das tat Olivia Wilde. Nachdem ihr vorheriger Film und ihr Privatleben zum Gegenstand unzähliger Schlagzeilen, Diskussionen und öffentlicher Analysen geworden waren, zog sich die Schauspielerin und Regisseurin nahezu vollständig aus der Öffentlichkeit zurück. Es schien, als wüsste die Welt bereits alles über sie. Tatsächlich wusste sie das Wichtigste nicht: Das bedeutendste Kapitel ihrer Geschichte hatte noch gar nicht begonnen.

Heute ist Olivia zurück. Und zwar nicht als Figur der Boulevardpresse, sondern als Regisseurin, die wieder selbst die Regeln bestimmt.

Die Pause, die zur Stärke wurde

In der heutigen Welt wird Prominenten kaum noch das Recht auf Schweigen zugestanden. Wenn man keine neuen Fotos veröffentlicht, Gerüchte nicht kommentiert oder seine Entscheidungen nicht erklärt, übernehmen andere diese Aufgabe.

Nach der Veröffentlichung ihres zweiten Regieprojekts durchlebte Wilde genau eine solche Phase. Im Mittelpunkt standen nicht nur ihre kreativen Entscheidungen, sondern auch ihr Privatleben. Fast jeder neue Tag brachte eine weitere Welle von Kritik oder Spekulationen.

Damals entschied sie sich nicht für den Kampf um Schlagzeilen, sondern für die Stille.

Manchmal ist genau das der wirksamste Weg, zu sich selbst zurückzufinden.

Der neue Film, auf den alle warten

Olivia Wildes Rückkehr sorgte für deutlich mehr Aufsehen als jedes Interview oder jede öffentliche Erklärung.

Ihr dritter Spielfilm als Regisseurin, The Invite, wurde bereits vor Beginn der Dreharbeiten zu einer echten Sensation. Beim Sundance Film Festival entbrannte zwischen mehreren Studios ein regelrechter Bieterwettstreit: Die Verhandlungen um die Filmrechte dauerten 72 Stunden.

Am Ende entwickelte sich der Film zu einem der größten Verkäufe des Festivals und bewies erneut, dass überzeugende Arbeit die beste Antwort auf Kritik ist.

Es gibt nichts mehr zu beweisen

Es gibt einen Moment, den viele Frauen nach ihrem vierzigsten Lebensjahr erleben.

Man hört auf, Energie darauf zu verwenden, es allen recht machen zu wollen.

Man verspürt nicht länger das Bedürfnis, jede Entscheidung zu erklären.

Man entschuldigt sich nicht mehr für den eigenen Erfolg.

Und man bittet niemanden mehr um Erlaubnis, ehrgeizig zu sein.

Genau diesen Eindruck vermittelt Olivia Wilde heute.

Ihre neue Lebensphase erzählt die Geschichte einer Frau, die nicht länger zulässt, dass die Urteile anderer ihren eigenen Wert bestimmen.

Erfolg fühlt sich nach einer Krise anders an

Viele Menschen glauben, Erfolg sei ein ununterbrochener Aufstieg.

Tatsächlich besteht er fast immer aus Pausen, Fehlern, Enttäuschungen und Momenten, in denen man sich am liebsten vor der ganzen Welt verstecken möchte.

Genau deshalb berührt Olivia Wildes Geschichte so viele Frauen. Sie erinnert daran, dass schwierige Zeiten nicht über die Zukunft entscheiden. Öffentliche Kritik bedeutet nicht das Ende einer Karriere. Und eine Phase der Stille ist kein Zeichen des Scheiterns.

Manchmal ist sie lediglich die Vorbereitung auf einen neuen Anfang.

Nach dem Sturm: Wie Olivia Wilde die Kontrolle über ihre eigene Geschichte zurückgewann
×
×

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Surferlebnis zu bieten. Durch die Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.