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Auf Wiedersehen, „Euphoria“: die Serie, die uns gelehrt hat, keine Angst vor unseren eigenen Rissen zu haben

Es gibt Serien, die wir einfach nur schauen. Und es gibt jene, die wir gemeinsam mit ihren Figuren durchleben. Genau das war „Euphoria“ – eine Geschichte, die sich in wenigen Jahren von einem Teenager-Drama zu einem echten kulturellen Phänomen entwickelt hat.

Es gibt Serien, die wir einfach nur schauen. Und es gibt jene, die wir gemeinsam mit ihren Figuren durchleben. Genau das war „Euphoria“ – eine Geschichte, die sich in wenigen Jahren von einem Teenager-Drama zu einem echten kulturellen Phänomen entwickelt hat.

Wir lernten Rue Bennett in den dunkelsten Momenten ihres Lebens kennen, sorgten uns um ihre Entscheidungen, wurden wütend auf sie, hatten Mitgefühl und erkannten in ihrem Kampf ein Stück von uns selbst. Gemeinsam mit ihr wuchsen Jules, Maddy, Cassie, Lexi und Kat heran – Figuren, die moderne Weiblichkeit ohne Beschönigung, Filter oder Klischees gezeigt haben.

Heute, kurz vor dem Finale der Serie, fällt es schwer, keine leise Melancholie zu spüren. Denn wir verabschieden uns nicht nur von Charakteren. Wir verabschieden uns von einer Ära, die einer ganzen Generation beigebracht hat, über Dinge zu sprechen, die lange hinter verschlossenen Türen geblieben sind.

Wenn Unvollkommenheit zur neuen Schönheit wird

Vor „Euphoria“ wirkten viele Serienheldinnen, als würden sie in einer Parallelwelt leben. Sie waren schön, selbstbewusst und kannten fast immer die richtige Antwort.

Die Figuren aus „Euphoria“ waren das genaue Gegenteil.

Sie machten Fehler. Sie verliebten sich in die falschen Menschen. Sie verletzten sich selbst und andere. Sie kämpften mit Sucht, Einsamkeit, Angst und der Furcht, nicht akzeptiert zu werden.

Und genau deshalb haben Millionen Frauen weltweit sie geliebt.

Denn wahre Stärke bedeutet nicht, perfekt zu sein. Sie bedeutet, weiterzugehen, selbst wenn sich alles anfühlt, als würde es auseinanderfallen.

Mode als eigene Sprache

„Euphoria“ hat nicht nur das Fernsehen verändert, sondern auch die Mode.

Glitzer-Make-up, farbige Eyeliner, mutige Looks und Kombinationen, die früher undenkbar waren, wurden zu globalen Trends.

Die Outfits von Maddy Perez wurden zum Symbol weiblicher Selbstsicherheit. Jules zeigte, wie wichtig es ist, keine Angst vor Experimenten zu haben. Cassie zeigte, wie gefährlich die ständige Suche nach Anerkennung sein kann. Und Lexi bewies, dass leise Mädchen manchmal die stärkste Stimme haben.

Jede Figur wurde zu einem Archetyp der modernen Frau.

Schauspielerinnen, die mit der Serie gewachsen sind

Der Erfolg von „Euphoria“ wäre ohne seine herausragende Besetzung kaum vorstellbar.

Zendaya wurde zu einer der einflussreichsten Frauen Hollywoods. Sydney Sweeney entwickelte sich zu einem neuen Star des Kinos. Hunter Schafer bewies, dass ein Model auch eine talentierte Schauspielerin sein kann. Alexa Demie erschuf eine der ikonischsten Figuren des modernen Fernsehens.

Ihre Karrieren blühten gemeinsam mit der Serie auf, doch für viele Fans bleiben sie für immer die Mädchen aus den Gängen der „Euphoria“-Highschool.

Auf Wiedersehen, „Euphoria“: die Serie, die uns gelehrt hat, keine Angst vor unseren eigenen Rissen zu haben
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