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Mila Kunis: wenn „perfekt“ nicht mehr funktioniert — und das das Beste ist, was passieren konnte

Es gibt Frauen, deren Leben wirkt wie ein perfekt geschriebenes Drehbuch ohne unnötige Szenen. Und dann gibt es Mila Kunis — eine von denen, die dieses Drehbuch mit einem Lachen, einem scharfen Kommentar oder einem völlig ehrlichen Geständnis brechen können: „Ich schaue das allein auf dem Laufband.“

Es gibt Frauen, deren Leben wirkt wie ein perfekt geschriebenes Drehbuch ohne unnötige Szenen. Und dann gibt es Mila Kunis — eine von denen, die dieses Drehbuch mit einem Lachen, einem scharfen Kommentar oder einem völlig ehrlichen Geständnis brechen können: „Ich schaue das allein auf dem Laufband.“

Und genau das ist sie: ohne Cover-Glanz, ohne den Drang, allen zu gefallen, ohne sich zu ernsthaft erklären zu müssen.

Im neuen Shooting für Via Issue 201 „Get in the Ring“ erscheint Mila in einer Welt, in der Mode wie Kino wirkt und Kino wie ein innerer Monolog einer Frau, die längst aufgehört hat, sich für ihre Entscheidungen zu entschuldigen.

Sie trägt Looks von Giorgio Armani, einen Hut von Sarah Sokol Millinery, eine Jaeger-LeCoultre Uhr sowie Schmuck von Jacob & Co und Messika — aber der wahre Schmuck sind hier nicht die Diamanten, sondern ihre Reaktionen.

Wenn TV-„Drama“ Teil des echten Lebens wird

Irgendwo außerhalb des Bildes ist ein Schrei zu hören — scharf, fast filmreif. Einer, der einen Krimi im Stil von Benoit Blanc eröffnen könnte.

Aber es ist kein Thriller.

Es ist einfach die Welt von Mila Kunis, in der Emotionen manchmal lauter sind als Interviews.

Und das Interessanteste: Sie reagiert nicht einmal darauf.

Denn eine Frau, die in Hollywood aufgewachsen ist, hat längst gelernt, echten Chaos von Fernsehchaos zu unterscheiden.

Reality-TV als Therapie und leichte Provokation

Mila gibt zu: Ihre Welt besteht aus Reality-Shows. Und nicht nur einer.

Sie schaut „The Real Housewives of Beverly Hills“, „The Bachelor“, „The Bachelorette“ und sogar „The Secret Lives of Mormon Wives“ — wie andere abends Tee trinken: regelmäßig, fast rituell, emotional voll dabei.

Ihr Ehemann hingegen versteht dieses Universum überhaupt nicht.

Und hier entsteht eine sehr moderne Wahrheit: Selbst in stabilen Beziehungen gibt es Welten, die getrennt gelebt werden.

„Er hasst es, wenn Frauen gemein sind“, sagt sie fast nebenbei.

Und fügt hinzu, dass sie sogar eine Show aufgegeben hat, weil sie zu absurd war.

Eine andere jedoch hat sie behalten.

Denn manchmal hält man an Dingen nicht fest, weil sie perfekt sind, sondern weil sie in ihrem Chaos echt sind.

Eine Frau, die keine Angst hat, „falsch“ zu sein

Mila Kunis besitzt eine seltene Eigenschaft: Leichtigkeit in der eigenen Unvollkommenheit.

Sie spielt nicht die „perfekte Ehefrau“, die „perfekte Mutter“ oder den „perfekten Star“.

Sie ist einfach sie selbst.

Mit einem Fernseher, der Sendungen zeigt, die ihrem Mann nicht gefallen.
Mit Reaktionen, die nicht immer in gesellschaftliche Normen passen.
Mit Entscheidungen, die keine Zustimmung brauchen.

Darum ist sie so wiedererkennbar — nicht als Image, sondern als Mensch.

Mode als Rüstung und Spiel

In diesem Shooting ist Mode kein Status. Sie ist Stimmung.

Elegante Silhouetten, dramatische Accessoires, Kontraste von Texturen — alles wird zur visuellen Sprache einer Frau, die sanft und scharf, müde und ironisch, ernst und völlig unbeschwert sein kann.

Und das ist sehr „Mila“.

Denn sie versucht nicht, perfekt zu sein. Sie versucht, lebendig zu sein.

Mila Kunis: wenn „perfekt“ nicht mehr funktioniert — und das das Beste ist, was passieren konnte
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