Die Modewelt beeindruckt schon lange nicht mehr nur mit luxuriösen Kleidern oder berühmten Namen. Heute sorgen vor allem außergewöhnliche Verwandlungen für Aufsehen, weil sie vertraute Gesichter in einem völlig neuen Licht zeigen.
Die Modewelt beeindruckt schon lange nicht mehr nur mit luxuriösen Kleidern oder berühmten Namen. Heute sorgen vor allem außergewöhnliche Verwandlungen für Aufsehen, weil sie vertraute Gesichter in einem völlig neuen Licht zeigen. Genau diesen Eindruck hinterlässt das neue Fotoshooting der italienischen Supermodels Vittoria Ceretti für Vogue Italia, in dem sie ihr gewohntes Erscheinungsbild hinter sich lässt und eine mutige kreative Transformation präsentiert.
Obwohl ihr Name in den Boulevardmedien häufig im Zusammenhang mit ihrer Beziehung zu Leonardo DiCaprio auftaucht, stand diesmal ausschließlich ihre professionelle Arbeit im Mittelpunkt. Und genau das scheint auch ihre Absicht gewesen zu sein.
Im Laufe ihrer Karriere hat sich Vittoria Ceretti zu einem der bekanntesten Models der Welt entwickelt. Man kennt sie für ihr langes kastanienbraunes Haar, ihre feinen Gesichtszüge und ihre elegante Ausstrahlung vor der Kamera.
Für dieses Shooting verabschiedete sie sich jedoch vollständig von ihrem vertrauten Look.
Auf dem Cover trägt sie ein nasses Kleid, das wie eine zweite Haut wirkt. Die größte Überraschung ist jedoch ihr ultrakurzer Pixie-Haarschnitt mit Wet-Look. Viele Leserinnen und Leser erkannten das Model auf den ersten Blick kaum wieder.
Solche Verwandlungen zeigen einmal mehr, dass ein professionelles Model weit mehr ist als jemand, der vor der Kamera posiert. Es ist eine Künstlerin, die völlig unterschiedliche Rollen und Stimmungen verkörpern kann.
Im Editorial für Vogue Italia präsentiert Ceretti eine Reihe kontrastreicher Stylings.
Halbtransparente Stoffe, ein Lammfellmantel direkt auf der Haut, ausdrucksstarkes Make-up und ungewöhnliche Silhouetten schaffen die Atmosphäre einer modernen Modegeschichte, in der jedes Bild wie eine Szene aus einem Arthouse-Film wirkt.
Der Fokus liegt dabei nicht auf Provokation, sondern auf dem Spiel mit Licht, Texturen und Körperformen. Genau dadurch kommen die Persönlichkeit des Models und die Stimmung jedes einzelnen Looks besonders zur Geltung.
Ebenso bemerkenswert ist das Interview, das die Fotostrecke begleitet.
Trotz des großen öffentlichen Interesses an ihrem Privatleben verlor Vittoria kein Wort über ihre Beziehung zu Leonardo DiCaprio.
Stattdessen sprach sie über das, was ihr wirklich wichtig ist: ihre italienischen Wurzeln, ihren Weg in der Modebranche und ihre berufliche Weiterentwicklung.
Damit unterstreicht sie erneut ihren Wunsch, vor allem als erfolgreiche Modelpersönlichkeit wahrgenommen zu werden – und nicht als Figur der Klatschpresse.
Die moderne Mode stellt traditionelle Schönheitsideale immer häufiger infrage.
Noch vor wenigen Jahren galten lange Haare fast als unverzichtbares Symbol weiblicher Schönheit. Heute zeigen Designer, Stylisten und Fotografen immer deutlicher, dass kurze Frisuren, Minimalismus und überraschende Verwandlungen genauso elegant und faszinierend sein können.
Genau deshalb haben Vittoria Cerettis Experimente eine so große Resonanz ausgelöst: Sie zeigen eindrucksvoll, wie schon kleine Veränderungen die Wahrnehmung eines Menschen vollständig verändern können.

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