Manchmal hört Mode auf, einfach nur Kleidung zu sein, und wird zu echter Magie. Genau das ist auf dem neuen Cover von V Magazine Fall 2026 passiert, auf dem Anya Taylor-Joy in Kleidern aus… Papier erscheint. Keine Seide, kein Satin, keine Organza – nur Papier, so kunstvoll gefaltet und geformt, dass es kostbarer wirkt als Haute Couture.
Manchmal hört Mode auf, einfach nur Kleidung zu sein, und wird zu echter Magie. Genau das ist auf dem neuen Cover von V Magazine Fall 2026 passiert, auf dem Anya Taylor-Joy in Kleidern aus… Papier erscheint. Keine Seide, kein Satin, keine Organza – nur Papier, so kunstvoll gefaltet und geformt, dass es kostbarer wirkt als Haute Couture.
Dieses Editorial gehört bereits zu den meistdiskutierten Modeproduktionen des Jahres. Es erinnert an ein Märchen, in dem Papier lebendig wird und sich in Blumen, Wolken und architektonische Skulpturen verwandelt, während die Schauspielerin zur Heldin einer fantastischen Welt wird.
Die Herbstausgabe des V Magazine trägt den symbolischen Titel Crafting Joy – „Freude erschaffen“. Kaum ein Titel könnte dieses Projekt treffender beschreiben.
Der Fotograf Nick Knight, bekannt für seine experimentellen Modefotografien, entschied sich gemeinsam mit Stylistin Anna Trevelyan bewusst gegen klassische Stoffe. Sämtliche Looks wurden ausschließlich aus Papier gefertigt – einem Material, das wir normalerweise als zerbrechlich und vergänglich betrachten.
Das Ergebnis ist verblüffend: Das Papier wirkt federleicht, fast schwerelos, als wäre es gar kein Material, sondern Licht, das die Form eines Kleides angenommen hat.
Anya zählt seit Jahren zu den faszinierendsten Schauspielerinnen ihrer Generation. Ihr Aussehen ist unverwechselbar: große Augen, porzellanhelle Haut, eine zarte Erscheinung und zugleich eine beeindruckende innere Stärke.
Genau deshalb passt sie perfekt in das Konzept dieses Shootings. Vor der Kamera wirkt sie nicht wie ein Model, sondern wie eine Figur aus einem modernen Märchen – eine Papierprinzessin, die jeden Moment zum Leben erwachen könnte.
Jeder Look erzählt seine eigene Geschichte.
Das auffälligste Outfit des Shootings ist ein zartblaues Ballkleid mit einem riesigen skulpturalen Rock. Es sieht aus, als wäre es aus einem einzigen Blatt Papier nach den Prinzipien des Origami gefertigt – nur in monumentalem Maßstab.
Auch die übrigen Looks sind nicht weniger außergewöhnlich.
Weiße Papierkonstruktionen umhüllen den Körper in fließenden Wellen und erzeugen die Illusion von Bewegung. Ein Kleid erinnert an eine Blüte kurz vor dem Aufgehen. Ein anderes kombiniert ein figurbetontes Oberteil mit einer riesigen Papierschleife, die scheinbar über dem Kopf der Schauspielerin schwebt.
Das ist längst nicht mehr nur Mode, sondern eine Verbindung aus Skulptur, Design und Theater.
Für dieses Projekt entstanden exklusive Papierkreationen renommierter Modehäuser und Designer.
Dazu gehören:
Jeder Designer interpretierte Papier auf seine eigene Weise: Die einen setzten auf dramatische Volumen, andere auf fließende Linien oder futuristische Silhouetten.
Gerade diese Vielfalt macht das Shooting zu einer echten Ausstellung zeitgenössischer Modekunst.

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