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„Meine Blutgruppe ist Glitzer“: Kylie Minogue spricht offen über Ruhm, die Liebe zum Leben und das Geheimnis ihrer Magie

Kurz vor einem neuen kreativen Jahrzehnt ihrer Musikkarriere wurde die Pop-Ikone zum Star eines großen Interviews für Vogue Australia, in dem ihr keine Journalistinnen und Journalisten Fragen stellten, sondern die Menschen, die sie am besten kennen: Freunde, ihre Schwester, Kolleginnen und Kollegen sowie prominente Bewunderer.

Es gibt Frauen, die man sich ohne Ausstrahlung einfach nicht vorstellen kann. Sie betreten einen Raum – und es ist, als würde das Licht angehen. Genau so ist Kylie Minogue seit fast vierzig Jahren. Kurz vor einem neuen kreativen Jahrzehnt ihrer Musikkarriere wurde die Pop-Ikone zum Star eines großen Interviews für Vogue Australia, in dem ihr keine Journalistinnen und Journalisten Fragen stellten, sondern die Menschen, die sie am besten kennen: Freunde, ihre Schwester, Kolleginnen und Kollegen sowie prominente Bewunderer.

Entstanden ist ein sehr persönliches Gespräch. Über die Bühne, Ängste, Träume, „Padam Padam“, die Liebe zur Mode und einen unerwarteten Satz, der bereits viral gegangen ist: „Meine Blutgruppe ist Glitzer.“

Die Kylie, die nur ihre engsten Menschen kennen

Stellen Sie sich einen Zoom-Anruf mit Kylie Minogue vor. Kein Glamour, keine Distanz. Sie lacht, macht Witze über sich selbst und lässt sich sogar auf ein freundschaftliches „Roast“ von Menschen ein, die sie seit Jahrzehnten kennen.

Genau das macht dieses Interview so besonders. Die Fragen kamen von ihrer Schwester Dannii, der Kostümdesignerin Catherine Martin, Sänger Troye Sivan, Margot Robbie, Addison Rae und weiteren Freundinnen und Freunden der Künstlerin. Und ihre Antworten sind so ehrlich, dass es sich anfühlt, als hätte Kylie alle einfach auf eine Tasse Kaffee eingeladen.

Das Kleid von John Galliano, das sie nie vergessen wird

Zu Kylies schönsten Erinnerungen gehört die legendäre Tour Showgirl: The Greatest Hits aus dem Jahr 2005 und das ikonische königsblaue Kleid von John Galliano, das entstand, als er noch für Dior arbeitete.

Die Sängerin verrät, dass sie diesen Look niemals vergessen wird. Das Kostüm sei bereits ein Kunstwerk gewesen, bevor sie es überhaupt anzog. Daran arbeiteten John Galliano, der berühmte Hutmacher Stephen Jones und der legendäre Korsettmacher Mr Pearl.

Kylie scherzt sogar, dass Korsetts wie neue Schuhe seien: Anfangs unbequem, aber mit der Zeit passen sie sich perfekt dem Körper an.

Und genau diese Liebe zum Dramatischen und Theatralischen hat ihre Bühnenlooks unvergesslich gemacht.

„Can’t Get You Out of My Head“ hätte jemand anderes singen können

Als Troye Sivan „Can’t Get You Out of My Head“ den perfekten Popsong nannte, lächelte Kylie nur – sie stimmt ihm vollkommen zu.

Doch sie gibt zu, dass ihre erste Reaktion… Panik war.

Schon nach wenigen Sekunden der Demo wusste sie, dass sie gerade einen Welthit hörte. Sofort fragte sie sich: „Ist das wirklich mein Song? Hat ihn noch niemand anderes bekommen?“

Heute nennt sie diesen Moment eines der größten Geschenke ihrer Karriere und kann bis heute kaum glauben, dass ausgerechnet sie die Ehre hatte, einen Song zu singen, der zu einem Pop-Klassiker wurde.

Der schönste Ort der Welt? Nicht die Bühne, sondern das Zuhause

Trotz ihres internationalen Ruhms wirkt Kylie überhaupt nicht wie jemand, der ständig Partys oder große Events sucht.

Wenn sie in ihre Heimatstadt Melbourne zurückkehrt, sieht ihr perfekter Tag überraschend einfach aus: Familie, Ruhe und Erholung.

Sie sagt, dass sie dort nach Tourneen wieder auf den Boden der Tatsachen kommt und neue Kraft schöpft. Obwohl in Melbourne immer etwas los ist, entscheidet sie sich heute immer häufiger für Stille statt für einen vollen Terminkalender.

Eine wichtige Erinnerung: Selbst die strahlendsten Frauen brauchen Momente der Ruhe.

Ein Kindheitstraum, der zum Schicksal wurde

Eine Frage ihrer Schwester Dannii brachte Kylie gedanklich zurück in ihre Kindheit.

Sie erzählt, dass sie jahrelang fast alles aufgehoben hat: Bühnenkostüme, Fotos, Kassetten, Konzertkarten und viele Erinnerungsstücke aus ihrer Karriere. Später spendete sie den Großteil ihrer ikonischen Outfits an die Australian Performing Arts Collection.

Und sie besitzt immer noch den alten Kassettenrekorder aus ihrem Kinderzimmer.

Genau dieses kleine Gerät öffnete ihr zum ersten Mal die Tür zur Welt der Musik.

Auch wenn die kleine Kylie nie bewusst sagte: „Ich werde ein Popstar“, glaubt sie heute, dass es vielleicht keine Ambition war, sondern Intuition. Oder einfach Schicksal.

„Meine Blutgruppe ist Glitzer“

Der wohl schönste Satz des Interviews entstand ganz zufällig.

Ein Freund erinnerte sie daran, dass sie einmal zu ihm sagte: „Wir haben dieselbe Blutgruppe – sparkle.“

Kylie lacht darüber, weil sie sich kaum daran erinnern kann. Doch heute sagt sie, dieser Satz beschreibe ihr Leben perfekt.

Sie erklärt: Niemand kann ständig strahlen.

Das Leben besteht nicht nur aus Glanz, sondern auch aus dunklen Momenten. Und genau diese Zeiten zwingen uns manchmal dazu, unser eigenes Licht zu finden oder noch heller zu leuchten.

Das klingt fast wie die Lebensphilosophie einer Frau, die Triumphe, Krankheit, Enttäuschungen und unzählige kreative Neuanfänge erlebt hat.

Wie ihre größten Hits entstehen

Addison Rae fragte Kylie, was für sie wichtiger sei – die Musik oder das visuelle Konzept.

Die Antwort überraschte viele.

Die Sängerin sagt, dass jedes Album auf eine völlig andere Weise entsteht. Golden begann mit dem Wunsch, emotionalere und menschlichere Musik mit Country-Einflüssen zu machen. Tension hingegen entstand eigentlich erst mit „Padam Padam“ – genau dieser Song gab dem gesamten Album seinen Klang und seine Stimmung.

Es gibt kein Patentrezept – nur Kreativität, Intuition und den Mut, ihr zu vertrauen.

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