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Brad Pitt auf dem neuen Esquire-Cover: Ein offenes Gespräch über Alter, Familie und eine zweite Chance

Brad Pitt steht wieder im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit – diesmal als Protagonist des ersten digitalen Covers der portugiesischen Ausgabe von Esquire. Und wer lediglich eine weitere Fotosession mit einem Hollywoodstar erwartet hatte, wird überrascht sein: Das Magazin geht deutlich tiefer.

Brad Pitt steht wieder im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit – diesmal als Protagonist des ersten digitalen Covers der portugiesischen Ausgabe von Esquire. Und wer lediglich eine weitere Fotosession mit einem Hollywoodstar erwartet hatte, wird überrascht sein: Das Magazin geht deutlich tiefer.

Für das neue Cover wurde der Schauspieler von Chantal Anderson fotografiert, das Styling übernahm George Cortina. Entstanden ist dabei nicht einfach nur ein Porträt des attraktiven Hollywoodstars, den wir von den roten Teppichen kennen, sondern das Bild eines Mannes, der seine schwierigsten Lebenskapitel nicht länger zu verstecken versucht.

Und vielleicht ist es genau das, was Pitt heute noch faszinierender macht.

Nicht nur ein Cover, sondern ein neues Bild von Brad Pitt

Brad Pitt gehört seit Langem zu einer ganz besonderen Kategorie von Stars.

Er kann in einem Film auftreten – und sofort entsteht ein enormer Medienrummel. Er kann über einen roten Teppich laufen – und schon am nächsten Morgen wird sein Look bis ins kleinste Detail analysiert.

Diesmal setzt Esquire jedoch nicht nur auf sein Äußeres.

Das erste digitale Cover der portugiesischen Ausgabe wurde zum Anlass für ein Gespräch über Themen, die weitaus wichtiger sind als Kleidung oder der nächste Kinostart: Familie, Alter, persönliche Schwierigkeiten und die Veränderungen, die mit den Jahren kommen.

Ein Alter, das man nicht mehr verstecken muss

Pitt gehört zu einer Generation von Schauspielern, deren Aussehen über Jahrzehnte hinweg ein wesentlicher Bestandteil ihres beruflichen Images war.

Heute spricht er jedoch deutlich gelassener über das Älterwerden.

Und darin liegt etwas ausgesprochen Zeitgemäßes.

Statt einem endlosen Kampf gegen das Alter hinterherzulaufen, wird eine andere Idee zunehmend attraktiver: nicht jünger auszusehen, als man ist, sondern sich mit seinem Alter sicherer zu fühlen.

Pitt ist nicht mehr der junge Mann aus Fight Club – und genau das macht sein heutiges Image so interessant. In ihm stecken Erfahrung, Müdigkeit, Fehler und die Erkenntnis, dass das Leben nicht immer nach dem Drehbuch verläuft, das wir uns vorgestellt haben.

Und vielleicht beginnt echte Ausstrahlung genau dort, wo der Versuch endet, makellos zu wirken.

Sieben Jahre Nüchternheit – und eine neue Phase

Zu den persönlichsten Themen des Interviews gehörte Pitts Verhältnis zum Alkohol.

Der Schauspieler erzählte, dass er sich nach sieben Jahren Nüchternheit wieder erlaubt habe, Alkohol zu trinken, inzwischen aber versucht, diesen Umgang bewusst zu kontrollieren.

Dieses Geständnis ist nicht nur wegen der Tatsache selbst bemerkenswert.

Pitt zeigt damit etwas anderes: Persönliche Veränderungen verlaufen nur selten auf einer geraden Linie – von einem Problem hin zu einem perfekten Leben.

Ein Mensch kann eine schwierige Phase durchmachen, vieles neu bewerten, lernen, sich besser zu kontrollieren, und trotzdem ein Mensch mit eigenen Schwächen bleiben.

Hier gibt es kein schönes Hollywoodmärchen.

Hier gibt es Realität.

Nach schwierigen Jahren – ein neuer Blick auf sich selbst

Pitts öffentliches Leben war im vergangenen Jahrzehnt alles andere als unbeschwert.

Familiäre Konflikte, persönliche Krisen und die enorme Aufmerksamkeit der Medien machten sein Privatleben zu einem Thema, über das Millionen Menschen diskutierten.

Deshalb wirken seine heutigen Aussagen über Familie und schwierige Momente besonders eindringlich.

Er versucht nicht, das Bild eines Mannes zu vermitteln, der alles überwunden hat und nun völlig sorgenfrei lebt.

Im Gegenteil: Es entsteht der Eindruck, dass Pitt seine eigene Geschichte zunehmend so akzeptiert, wie sie ist.

Ohne Retusche.

Ohne den Anspruch, allen gefallen zu müssen.

Brad Pitt auf dem neuen Esquire-Cover: Ein offenes Gespräch über Alter, Familie und eine zweite Chance
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