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GESUNDHEIT

Wie oft am Tag sollte man essen?

Das effektivste und beliebteste Schema ist 16/8. Man kann 8 Stunden essen, die restlichen 16 Stunden müssen fastend verbracht werden.

Die fraktionierte Ernährung ist eine Erfindung des 20. Jahrhunderts. Forschungen zeigen, dass wir, je seltener wir essen, desto weniger die Zahl auf der Waage ansteigt.

 In den letzten Jahren hat sich das Pendel in die andere Richtung bewegt.

Im Jahr 2016 bewies der japanische Wissenschaftler Yoshinori Ohsumi, dass eine Zelle, wenn sie für eine gewisse Zeit vom Essen depriviert wird, alte und fehlerhafte Organellen opfert. Im Gegenzug werden neue synthetisiert, und somit erneuert sich die Zelle.

 So entstand das Fasten oder intermittierendes Fasten – ein Ernährungssystem, bei dem man nur in einem bestimmten Zeitraum Nahrung zu sich nehmen kann. Zum Beispiel nur von 09:00 bis 17:00 Uhr. In dieser Zeit muss man frühstücken, zu Mittag essen und Abendessen. Zu anderen Zeiten kann man nur Wasser, ungesüßten Tee oder natürliche Fruchtsäfte trinken. Mit anderen Worten, diese Diät besteht aus zeitweiligem Fasten.

 Es gibt viele verschiedene Programme, die sich in der Anzahl der Fastenstunden unterscheiden.

Das effektivste und beliebteste Schema ist 16/8. Man kann 8 Stunden essen, die restlichen 16 Stunden müssen fastend verbracht werden. Zum Beispiel, wenn man um 08:00 Uhr frühstückt, sollte die letzte Mahlzeit spätestens um 16:00 Uhr eingenommen werden.

Ein weiteres weit verbreitetes, aber sanfteres Schema ist 14/10. Das bedeutet, dass man nur 10 Stunden lang essen kann. Zum Beispiel von 08:00 bis 18:00 Uhr.

 Einige folgen sehr strengen Programmen. Zum Beispiel 24/0. In diesem Fall isst man alle zwei Tage. Es gibt auch das 2/5-Schema, bei dem man nur zweimal pro Woche essen darf.

Vorteile des intermittierenden Fastens:

 Verbessert den Stoffwechsel, fördert das Fettverbrennen und hilft beim Abnehmen.

Senkt den Insulinspiegel, was hilft, den Blutzuckerspiegel zu regulieren.

 Erhöht die Zellempfindlichkeit gegenüber Insulin, was das Risiko für die Entwicklung von Typ-2-Diabetes verringert.

 Regt die Autophagie an – den Prozess der Zellverjüngung, was zur Langlebigkeit beiträgt.

 Verbessert die Gehirnfunktion und verringert das Risiko neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer.

 Verringert Entzündungen im Körper, was sich positiv auf den Hautzustand und das allgemeine Wohlbefinden auswirkt.

Unterstützt die Herzgesundheit, normalisiert den Cholesterinspiegel und den Blutdruck.

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